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Dienstag, 18 Juni 2019
 
 
KiloWatt-TalKultur am zweiten Freitag im Monat PDF Drucken E-Mail

"KiloWatt"-TalKultur am Freitag, 14. Juni 2019, 20:04 Uhr


Und das sind die Themen der Sendung:

Faust reloaded - „ICHUNDICH“ zum 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler

Else Lasker-Schüler wird als große, weltberühmte Lyrikerin gefeiert - besonders ihre Theaterstücke gelten als herausfordernd. Ihr letztes Drama „IchundIch“, entstanden 1940/41 während Lasker-Schülers Exil in Jerusalem, sprengte die Grenzen und hat bis heute nichts von seiner Schärfe und Aktualität eingebüßt. Es ist ein politischer Text, ein kühner Wurf, ein „crossover“ der verschiedenen Künste: Schauspiel, Tanz, Film und Gesang. Die Dichterin zeigt in ihrer Überschreibung von Goethes „Faust“, wie die feinsinnige deutsche Kultur und Literatur von den Nazihorden überrollt und gekapert wird. Faust und Mephisto diskutieren den Widerstreit von Gut und Böse. „IchundIch“ wurde nicht nur in Jerusalem geschrieben, es spielt auch dort. Erst 2018 wurde das Stück ins Hebräische übersetzt. „IchundIch“ wird als installatives, interaktives Raumkonzept von Kirsten Dephoff in den Wuppertaler Riedel-Hallen aufgeführt. Die Leitung hat die israelische Regisseurin Dedi Baron. Ergänzt wird die Produktion durch ein Autorenprojekt von Studierenden der Tel Aviv University sowie der Universität der Künste Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. John von Düffel. Sebastian Schulz berichtet. Die Vorstellungen starten am Samstag, dem 06. Juli und laufen bis Samstag, 13. Juli 2019. Karten gibt es in der KulturKarte unter Telefon 0202-563-7666 und auch online auf www.schauspiel-wuppertal.de.

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Das politische "Manifest" der gebürtigen Wuppertalerin. Repro: Brigitta Hildebrand

Brügge sehen und sterben? - „Die Tote Stadt“ in der Wuppertaler Oper

Die Oper Wuppertal lädt zu einer dramatischen Reise nach Brügge ein. Es geht um Verlust, Angst und natürlich auch um die Liebe! Fast 100 Jahre nach der Uraufführung im Jahre 1920 erklingt der Sensationserfolg des Wiener „Wunderkinds“ Erich Wolfgang Korngold nun erstmals in Wuppertal. Das international renommierte Regieteam Immo Karaman/Fabian Posca arbeitet bereits zum wiederholten Mal an der Oper Wuppertal und die überbordend reiche Musik liegt in den Händen des 1. Kapellmeisters Johannes Pell. Der amerikanische Tenor Jason Wickson gibt sein Deutschlanddebüt und die jugendlich-dramatische Sopranistin Susanne Serfling ihr Hausdebüt. Ein Beitrag von Sebastian Schulz. Die Opernpremiere ist am Sonntag, dem 16. Juni.2019 - weitere Vorstellungen gibt es am Samstag, dem 22. Juni, am Sonntag, dem 30. Juni und ein letztes Mal am Freitag, 12. Juli 2019. Karten sind in der Kulturkarte - 0202-563-7666 - und online www.oper-wuppertal.de erhältlich.

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"Die Tote Stadt" - 3. Akt - in einer Inszenierung der Oper Graz 2015. Foto: wiki/Francisco Peralta Torrejón

Das „TalKultur“-Studiogespräch „auf ein Wort...“ mit Uwe Schneidewind und Eckehard Lowisch

Als erster Zukunftskünstler stellt der Wuppertaler Bildhauer Eckehard Lowisch seine Installation „Jahresgabe 2019“ am Wuppertal Institut aus. Die Ausstellung ist der zweite Baustein aus der Reihe „Wechsel/Wirkung“, die zum Jahresanfang mit dem Ämtertausch zwischen der Wuppertaler Oper und dem Wuppertal Institut begonnen hat. Das zentrale Kunstwerk der Ausstellung ist eine Installation mit dem Titel „Jahresgabe 2019“. Das Besondere: Das Original – ein Marmorbildwerk – reproduziert Eckehard Lowisch fortlaufend in hoher Auflage als Gipsabguss. Jede Replik wird für jeweils 91 Euro zum Verkauf angeboten. Der Künstler spendet 19 Euro des Erlöses an den Kunst- und Museumsverein des Von der Heydt-Museums, weitere 19 Euro gehen an die Kunststation im Bahnhof Vohwinkel. Der Künstler reproduziert das Marmorrelief insgesamt 1991 Mal in einer durch Wuppertal tourenden, mobilen „Wandelwerkstatt“ als Gips-Replik. Das Von der Heydt-Museum gilt als prägender Ausstellungsort für die Zukunftskunst des 19. und 20. Jahrhunderts in Wuppertal. Die Installation schlägt eine Brücke zum Wuppertal Institut, das die Zukunftskunst für das 21. Jahrhundert sondiert. Darüber hinaus dokumentiert die Ausstellung in Form einer Mikro-Retrospektive fragmentarisch das künstlerische Schaffen des Bildhauers Eckehard Lowisch, der seit 1991 – ebenso lange wie das Wuppertal Institut – aus der Stadt heraus wirkt. Brigitta Hildebrand spricht mit Eckehard Lowisch und dem Leiter des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, über das außergewöhnliche Projekt. Infos: Bis zum 09. Juli ist das Kunstprojekt im Foyer des Instituts zu sehen, werktags jeweils von 9-16 Uhr, freitags bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Zukunft im Wuppertal Institut: Eckehard Lowisch (l.) u. Prof. Uwe Schneidewind. Foto: Ralf Silberkuhl

Die „TalKultur“-Playlist:


Alec Benjamin - Let me down slowly
Mayra Andrade - Afeto
Counting stars - One republic
Rihanna - Only girl
David Guetta - Say my name
Gotye feat. Kimbra - Somebody that I used to know
Sia - Chandelier
Martin Solveig feat. Alma - All Stars

Es moderiert Brigitta Hildebrand.


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