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Donnerstag, 30 März 2017
 
 
KiloWatt-TalKultur am zweiten Freitag im Monat PDF Drucken E-Mail

"KiloWatt"-TalKultur am Freitag, 10. März 2017, 20:04 Uhr


Und das sind unsere Themen:
 

Im Zeitraffer - Schwedische Lebensläufe in „Ungefähr gleich“ 

Jonas Hassen Khemiri gehört zu Schwedens profiliertesten Autoren. Auch in Deutschland ist er bekannt und war 2015 zuletzt auch am Thalia Theater in Hamburg. Derzeit ist er noch bis Ende März mit seinem Stück „Ungefähr gleich“ im Wuppertaler Theater am Engelsgarten vertreten. Es ist ein Kaleidoskop an Themen, das der schwedische Autor in seinem Bühnenstück zusammenbringt: Die Biografien der Personen Andrej, Mani, Martina Peter, Freija - dargestellt von Lukas Mundas, Julkia Reznik, Alexander Peiler, Stefan Walz, Philippine Pachl und Lena Vogt - sind die Lebensläufe Millionen anderer Menschen von heute zwischen 20 und 45 Jahren. Sie haben ihre Hoffnungen auf ein erfülltes Leben mit einer Arbeit, für die man ausgebildet worden ist, allmählich begraben. Die Geschichten sind temporeich erzählt und wechseln in einem schnellen Reigen. Insgesamt dauert das Stück nur etwa eine Stunde. Elena Daj berichtet.

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„Ungefähr gleich“ - unter der Regie von Elias Perrig und in der deutschen Übersetzung von Jana Hallberg – wird noch zweimal aufgeführt: am 30. und am 31. März. Karten kosten zwischen 19.50€ und 24.00€. Schüler bezahlen nur 6€. Weitere Infos: http://www.wuppertaler-buehnen.de/wuppertaler-buehnen/spielplan/

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Ohne Illusionen in welche Zukunft? Fotos: Sebastian Hoppe

„Pulcinella“ in Kooperation – Ein Grundschulprojekt 

„Pulcinella“ - eine Figur aus der italienischen Comedia dell'arte - ist eigentlich eine Komposition für ein Ballet des russischen Komponisten Igor Strawinsky - geschrieben 1919 – vor fast 100 Jahren. Dass dieses Stück als ein Educationprojekt der Wuppertaler Bühnen in Kooperation mit der Initiative „Kultur am Vormittag“ und der Freien Szene Wuppertals entwickelt worden ist, geht auf die Initiative der freien Musikerin Gunda Gottschalk zurück. Insgesamt drei Grundschulklassen, die im Rahmen des Angebots von „Kultur am Vormittag“ mit dem Stück bekannt gemacht worden sind, führen das Vorspiel, die Ouvertüre und die Serenata aus der Balletsuite auf. Die Initiative „Kultur am Vormittag“ arbeitet schon lange mit freien Künstlern an Wuppertaler Grundschulen: Hier kommt derselbe Künstler über drei Jahre wöchentlich in eine Grundschulklasse, um gemeinsam mit der Klassenlehrerin die Kreativität der Schüler zu fördern und zu gestalten. Der „einmalige“ große Bühnenauftritt – auf den dann alles hinausläuft - lässt nur zu Anfang Raum für Kreativität, verlangt vielmehr im ganzen weiteren Verlauf der Proben bis zum Auftritt ein Höchstmaß an Disziplin und Konzentration, betont auch die Regisseurin des Stücks, Kirstin Uttendorf.

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Viel los auf der Bühne bei der Premiere! Foto: Sebastian Schulz

Die große Premiere des Educationprojekts „Pulcinella“ war am 07. März 2017, um 19 Uhr. Sebastian Schulz berichtet. Eine weitere Aufführung findet am 19. März 2017, um 16 Uhr, statt. Karten gibt es über die Kulturkarte, Tel-Hotline 0202 563 7666. ACHTUING! Der Ticketservice der Wuppertaler Bühnen zieht am 20.03.2017 um! Er ist dann auf dem Kirchplatz1/Ecke Calvinstrasse zu finden.

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Gehört dazu: Der Dank von Opernintendant Berthold Schneider und Werbeflyer! Fotos: Brigitta Hildebrand 

„Auf ein Wort“ – Die „KiloWatt“-TalKultur-Gespräche mit Brigitta Hildebrand - und Lars Emrich


Seit 15 Jahren leitet der Regisseur und Bühnenautor Lars Emrich das Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater. Zusammen mit Laurentiu Tuturuga, der für die szenische Umsetzung und das Bühnenbild verantwortlich ist sowie weiteren theaterpädagogischen MitabeiterInnen entstehen hier schon seit 40 Jahren immer wieder tolle Stücke für das junge Publikum. Das aktuelle Stück heißt: „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier“ von der dänischen Autorin Janne Teller. Ein hellsichtiges Stück - die Autorin schrieb es es bereits 2001 - über die seit 2014 ja nicht nur in Deutschland so brandaktuelle und kontrovers diskutierte Flüchtlingsthematik. Über zwei Monate hat das neunköpfige Ensemble unter der Leitung von Lars Emrich geprobt. Themen wie Heimat, Fremde, Identität, Hoffnung und Erinnerung werden in einer Art Crossover nicht nur vom Stammensemble des Theaters dargestellt, sondern auch von vier Jugendlichen, die Flucht hautnah selber erlebt haben. Einer von ihnen wird seine ganz persönliche Geschichte auf der Bühne erzählen. Premiere ist am Samstag, dem 11.03.2017, um 18 Uhr, im Theater des Berufskollegs Elberfeld an der Bundesallee 222. Es gibt weitere Termine im März und April. Zu finden sind sie hier:www.kinder-jugendtheater.de. Die Karten zu 9.-/erm. 6.-€ gibt es telefonisch unter 0202 899154 oder per Mail: .


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Lars Emrich und das Stück "Krieg..." mit (v.l.) R. Hasani, J. Freudenthaler und T. Uhl. Fotos: C. Langer

Der „KiloWatt“-TalKultur-Veranstaltungskalender von und mit Rita Naß – zum Nachlesen: 

Wuppertal hat einen neuen Jazz-Club: „DAS LOCH“ im alten BÜCHERSCHIFF an der Bergstraße. Das „Christoph Söhngen Trio“ eröffnet am 11.03.2017, um 20:00 Uhr, mit einem Konzert die nun regelmäßig stattfinden Abende. Um 20:45 Uhr folgt die „Invention Group“ und wer dann noch Lust hat, der bleibt zur AftershowParty. Weitere Infos: www.jazzclub-wuppertal.de.// Das siebte Sinfoniekonzert mal anders: Das Schlagzeug-Ensemble „Elbtonal-Percussion“ mit dem Stück Le Boef sur le toit (Der Ochse auf dem Dach) von Darius Milhaud und dem Stück „The WAVE“ von der Marimba Virtuosin Keiko Abe sowie von Reger „Ein Thema von Mozart Opus 132“ aus dem Jahr 1914. „Elbtonal-Percussion“ wird diese Stücke am Sonntag, dem 12.03., um 11:00 Uhr, und am Montag, dem 13.03., um 20:00 Uhr, als Percussion-Variante in der Wuppertaler Stadthalle spielen. Weitere Infos: www.elbtonalpercussion.de. // Medizinisches Kabarett mit Eckart von Hirschhausen. Der Doktor ist auf der Bühne mit seinem Programm: „Wunderheiler“. Hirschhausen spricht darüber, wie der Mensch aus Wein über Nacht wieder Wasser macht oder wie ohne Narkose der Blinddarm die Bauchdecke verlässt. Wahr oder was zum Lachen? Am 17.03., um 20:00 Uhr, in der Stadthalle Wuppertal. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. // Was „Prozesskunst“ ist, das erfährt man ab dem 25. März drei Monate lang im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal. Klaus Rinke - bis 2004 Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf - beschäftigt sich mit dem Thema „Zeit“. Ein Werk aus 1987 heißt: „Zeitfeld“ und ist im Südpark Düsseldorf ausgestellt. // Badebär: Am Sonntag, dem 02. April, gehen die Kinder mit den Erwachsenen zu „Dr. Brumm geht baden“ - um 11:00 Uhr im Haus der Jugend in Barmen. Hier kann 40 Minuten lang beim Livesoundtrack der wunderschön geschauspielerten Geschichte von Kinderbuchautor Daniel Napp zugehört und -gesehen werden. Weitere Infos: www.schnipsel-kino.de.

Die „KiloWatt“-TalKultur-Playlist: 


Perfekt, Ed Sehheran
Hold on, Olsson
Hold my hand, Jessy Glyne
Paradise, Coldplay
On the top of the world, Imagine Dargons
Could cou be loved, Bob Marley
Chained to rythm, Katy Perry, feat.Skip Marley

Es moderiert Brigitta Hildebrand.


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