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Mittwoch, 29 Juni 2022
 
 
Unsere aktuelle Sendung am Dienstag, 12. April 2022, 20:04 Uhr PDF Drucken E-Mail

Und das sind die Themen der Sendung: 

Unterstützung – Der Förderverein Antoniusmusik

Die Gemeinde St. Antonius hat schon seit Jahren ein anspruchsvolles musikalisches und kulturelles Programm. Damit dies auch so bleibt, gibt es den Förderverein Antoniusmusik. Neben den Zuwendungen aus dem Erzbistum Köln finanzieren die Vereinsmitglieder die musikalischen Aktivitäten, wie Chorgesang, Instrumentalmusik und Konzerte in Wuppertals größter Gemeinde. Dirk Domin berichtet. Weitere Infos dazu gibt es hier: www.antoniusmusik.de.

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Der Vorstand: (v.l.) Stefan Starnberger, Patrick Kreuz, Norman Voß und Bianka Empersmann.

Wie wichtig eine solche dauerhafte Unterstützung ist, zeigt sich insbesondere zu den kirchlichen Hochfesten, wie zum Beispiel Ostern. Denn dann wird vieles angeboten und aufgeführt: Das Musikprogramm in St. Antonius für die Ostertage 2022 beginnt am Gründonnerstag um 19:30h. Der Erwachsenenchor zeigt Werke von Anerio, Parshall und auch das „Tantum ergo“ von Maurice Duruflé. Höhepunkt sind „Timor et tremor“ sowie „Vinea mea electa“ des französischen Komponisten und Pianisten Francis Poulenc, der zusammen mit Erik Satie nach dem 1. Weltkrieg zur Gruppe „Les Six“ gehörte. Karfreitag um 15:30h geht es weiter mit Solisten und dem Kinder- sowie dem Erwachsenenchor der Antoniusmusik. Neben Werken von dem österreichischen Komponisten Anton Bruckner wird die „Johannes-Passion“ aufgeführt. Ursprünglich von Johann Sebastian Bach, hier aber in der Version von Hans Sabel. In der Osternacht, am Ostersamstag also, gibt es ab 21 Uhr österliche Gesänge und Lieder von den Jugendlichen der Antoniusmusik. Zur Heiligen Messe am Ostersonntag um 10 Uhr stehen Solisten, der Chor sowie das Orchester auf der Bühne. Sie spielen die „Messe in C“ von Franz Schubert und das „Halleluja“ aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel aus dem Jahr 1741. Ausklang der umfangreichen musikalischen Darbietungen sind „Österliche Gesänge“ am Ostermontag um 10:30h. Bei allen Veranstaltungen hat Stefan Starnberger die musikalische Leitung. Am Ostersonntag und Ostermontag sitzt er auch an der Orgel.

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Die Kirche St. Antonius in Barmen. Fotos: (oben) St. Antonius/Kai Fels / (unten) wiki/Frank Vincentz

Übergabe – Ein Kreuz kehrt zurück

85 Jahre nachdem es entfernt wurde, hat ein Kreuz den Weg zurück in eine Wuppertaler Schule gefunden, aus der es aus politischen Gründen entfernt wurde. Zu den Hintergründen: Das Reichskonkordat von 1933 war ein Staatskirchenvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich, das das Verhältnis zwischen dem Nazi-Reich und der römisch-katholischen Kirche regelte. Artikel 1 spricht dabei von der „Freiheit des Bekenntnisses und der öffentlichen Ausübung der katholischen Religion". Trotzdem gab es an vielen Stellen Versuche, "katholisches" oder "christliches" zu verbieten - unter anderem wurden aus vielen Schulen in den 1936er und 37er Jahren die Kreuze entfernt - auch in Wuppertal. Doch so manche Geschichte geht irgendwann eben doch noch gut aus: Bernd Hamer berichtet über die späte Kreuzübergabe.

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Pfr. Dr. Michael Grütering (li.) und der Leiter der GGS St. Michel, Michael Goecke. Foto: Bernd Hamer 

Engagement – Der Bergische Wald wird aufgeforstet

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche. Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück.“ Goethes „Osterspaziergang“, wie im „Faust“ beschrieben. In diesen Tagen sind Osterspaziergänge sehr beliebt - zumindest wenn die Sonne scheint. Schaut man aber genau hin, entdeckt man manchmal auch Trauriges. Denn – dem deutschen Wald und auch dem im Bergischen geht´s nicht so gut. Das jedenfalls ist das vorläufige Ergebnis der Bundeswaldinventur, die derzeit beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft läuft. Das betrifft auch den Privatwald, unter den auch die Wälder im Eigentum der Kirchen fallen. Johanna Risse berichtet, wie nicht zuletzt das massive Fichtensterben im Bergischen deutlich gemacht hat, dass es in der Region immer weniger Bäume gibt. Doch sind gerade diese wichtig, um den Klimawandel zumindest zu verzögern. Das Katholische Bildungswerk Oberberg und das „Haus der Familie, die Katholische Familienbildungsstätte in Wipperfürth, engagieren sich jetzt auf besonderer Weise auf lokaler Ebene gegen das Baumsterben. „Wir pflanzen für jede Teilnahme an unseren Veranstaltungen einen Baum im Oberbergischen Kreis“, berichtet Dr. Bernhard Wunder, Leiter des Katholisches Bildungswerks. Die ersten 2000 Bäume der Aktion „1:0 für die Schöpfung!“ seien bestellt und die ersten Orte, wo diese dann gepflanzt werden, bestimmt. Die Aktion läuft seit Herbst vorigen Jahres. Jeder kann sich zudem an dieser Aktion auch durch eine Spende beteiligen – eine Spendenquittung wird ausgestellt – beim Einpflanzen helfen oder Kooperationspartner werden. Wunder appelliert: „Jeder Baum zählt, und alle Hände werden gebraucht.“ Daher könne sich jeder gerne bei den Organisatoren melden. Auch kann das Sonderprogramm mit Veranstaltungen zu den Themen „Schöpfung“, „Natur“ und „Nachhaltigkeit“ bei Bernhard Wunder,  02202 9363962 oder per E-Mail an und bei Thomas Dörmbach vom „Haus der Familie“, 02267 871420 oder per E-Mail an angefordert werden.

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Schon im Herbst 2021 wurden die ersten Bäume geplanzt. Foto: Bernhard Wunder

Die aktuellen „KiloWatt“-Pfarrnachrichten – zum Nachlesen: 

Berliner Plätzchen – „Mein Wort“ – Prominente lesen aus der Bibel: In der Fastenzeit lesen an jedem Mittwoch bekannten Persönlichkeiten Wuppertals unter dem Motto „Mein Wort“ aus der Bibel. Die Lesungen werden musikalisch umrahmt. Am 13. April in der Zeit von 12.00-12.30 Uhr liest im Berliner Plätzchen an der Berliner Straße 173/Ecke Langobardenstraße in Wuppertal-Oberbarmen Bruder Dirk Wasserfuhr. Die Musik steuert Thomas Grunwald am Piano bei. Die Teilnahme ist kostenfrei. // Eine Klagemauer gegen den Missbrauch: Missbrauch ist ein schweres Verbrechen, dass Betroffene oft ein Leben lang traumatisiert. Er geschieht in Gesellschaft und Kirche. Er geht deshalb alle an. Allerdings ist der durch Kleriker begangene sexuelle Missbrauch ist besonders perfide, widerspricht er doch allem, wofür die Botschaft, die der Kirche anvertraut ist, steht. Gemeinsam mit der Psychiatrie- und Behindertenseelsorge Wuppertal sowie einigen Engagierten lädt die Katholische Citykirche Wuppertal nun zu einer besonderen Aktion ein: Der Klagemauer gegen den Missbrauch und Gewalt. Die Klagemauer wird das erste Mal am Mittwoch, dem 13. April 2022, von 11-16 Uhr auf dem Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld stehen. Sie ermöglicht auf vielfältige Weise eine Auseinandersetzung mit dem Missbrauch, der nicht nur, aber eben auch in der Kirche geschieht. Es besteht die Möglichkeit, Statements an der Klagemauer hinterlassen können – entweder schriftlich, kreativ oder auf eine andere Weise. Ein Stein der Mauer ist dabei versiegelt; hier können persönliche Botschaften hinterlegt werden, die nicht zugänglich sind. Während der Aktion stehen erfahrene Seelsorgerinnen und Seelsorger bzw. Sozialarbeiterinnen für Gespräche bereit. // FeierabendKonzert: „Die Passion - Orgelimprovisation zum Kreuzweg“ am Mittwoch, 13. April, um 19:30 Uhr, in St. Suitbertus. Es spielt Shawn Kühn. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für die Orgel gebeten. Es sind die aktuellen Coronaverordnungen zu beachten. // Passione Vivente: Die Katholische Italienische Mission veranstaltet dieses Jahr ihren alljährlichen Kreuzweg verkürzt, das heißt ohne Prozession. Ort ist diesmal die Hardt – genauer - der Bereich unter dem Grillpavillion. Beginn ist am Freitag um 16 Uhr. Der Passione Vivente geht die Darstellung des Abendmahls am Gründonnerstag voran. Dies findet am 14. April um 22Uhr in St. Laurentius statt im Rahmen der Liturgie. Am Samstag, dem 16. wird um 22 Uhr die Auferstehung im Rahmen der Feier der Osternachtliturgie dargestellt. // Trauermette am Karfreitag: Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt am Karfreitag, dem 15. April, um 20.30 Uhr, zur Mitfeier der Trauermette in St. Laurentius ein. Die Trauermette ist eine Liturgie, die ausschließlich in den Nächten der Kartage gefeiert wird. Sie geht zurück auf die klösterliche Liturgie des Mittelalters und stellt eine Sonderform der Vigilfeier dar: In der Nacht wird in biblischen Lesungen und Gesängen das Leiden und Sterben Jesu Christi betrachtet. Eine Besonderheit sind die gesungenen gregorianischen „Improperien“ – der traditionelle Klagegesang, mit dem Gott sein Volk, und damit auch die Kirche, zur Rechenschaft zieht. Die Trauermette wird von der Schola Gregoriana an St. Laurentius unter der Leitung von Kantor Hans Küblbeck mitgestaltet. // Ostergottesdienst am Steingarten von Martins Michels auf der Nordbahntrasse: Der Gottesdienst findet am Ostermontag, dem 18. April, um 12 Uhr, am Steingarten von Martin Michels am Loher Bahnhof statt. Wie in den Jahren zuvor wird Pastoralreferent Dr. Werner Kleine im Anschluss an den Gottesdienst wieder die Steinmauer segnen, aber auch die Schuhe und Füße derer, die gekommen sind. Traditionell wird in der römisch-katholischen Tradition am Ostermontag der Emmauserzählung gedacht. In Anlehnung an diese Erzählung ist es vielerorts üblich, am Ostermontag „Emmausgänge“ zu veranstalten. In diese Tradition tritt auch die Katholische Citykirche Wuppertal ein und lädt zu einem Spaziergang zu Martin Michels Steingarten. An diesem blühenden Ort, dessen Mauer an das Felsengrab Jesu erinnert, beginnt um 12 Uhr der österliche Gottesdienst, in der die Feier des Lebens über den Tod hinaus im Mittelpunkt steht. auch besondere Gegenstände können im Anschluss gesegnet werden.

Die “KiloWatt”-Playlist:

Soha – Mil Pasos
Joe Cocker – Come Together
Lauryn Hill & Tanya Blount – His eye on the sparrow
Marketa Irglova & Glen Hansard – If you want me
Bill Withers – Ain’t no sunshine
Josh Garrels – Children’s Song
Everlast & Santana – Put your lights on
KZIA – JFMB
Joe Muaka & Lisanga Ensemble – Mon Amour

Es moderiert Jana Turek.


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