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Mittwoch, 29 Juni 2022
 
 
KiloWatt-TalKultur am Freitag, 11. März, 20:04 Uhr PDF Drucken E-Mail

Und das sind die Themen der Sendung:

Rückfall“ – Das Wuppertaler Medienprojekt mit einer Filmreihe über Alkoholsucht

Das Medienprojekt Wuppertal e.V. ist die bundesweit größte und ambitionierteste Nachwuchsfilmproduktion aus Wuppertal. Die Einrichtung hat seit vielen Jahren einen Schwerpunkt beim Dokumentarfilm zu pädagogischen und gesellschaftlichen Themen - erzählt aus der Perspektive der Betroffenen. So ist das auch auch in der Filmreihe „Rückfall“, deren Premiere am 22. März in der Begegnungsstätte „Alte Feuerwache“ ist.

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Das Medienprojekt ist schon mehrfach bei allen wesentlichen regionalen, bundesweiten und europäischen Jugendvideofestivals ausgezeichnet worden und erreicht über sein Verlagsvertriebsystem von DVDs und Streams jährlich mehrere hunderttausend ZuschauerInnen. Überdies werden die Filme regelmäßig quer durch alle Kanäle im Fernsehen gesendet. Sebastian Schulz berichtet. Karten für „Rückfall“ können hier bestellt werden: oder telefonisch: 0202-5632647. Weitere Infos: https://www.medienprojekt-wuppertal.de.

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Christian Meyer ist der Macher der neuen Filmreihe. Fotos (2): Sebastian Schulz

Kontinuität – Schauspielintendant Thomas Braus verlängert bis 2028 

Als der Schauspieler Thomas Braus 2002 in Wuppertal startete, war er schnell mit seinem sehr körperintensiven Spiel - Paraderolle in Goldonis „Diener zweier Herren“ - der Publikumsliebling. Nach dem vorzeitigen Ende der Intendanz von Susanne Abbrederis, die am 26. November 2021 in Wien verstorben ist, übernahm er 2017 die Leitung der Sparte Schauspiel, blieb aber zugleich Ensemblemitglied. Wie Roswitha Böhmelmann, Maskenbildnerin und Mitglied im Betriebsrat der Wuppertaler Bühnen es formulierte: „Wir freuen uns auf die nächsten fünf Jahre mit Thomas Braus. Er ist der Intendant FÜR das Schauspiel Wuppertal, deshalb hat er auch den vollen Rückhalt im Haus. Die große Wertschätzung, die er jedem und jeder entgegenbringt, zeigt sich in seiner offenen direkten Kommunikation. Zusätzlich möchte ich Thomas Braus danken, dass er die Schauspielsparte und alle beteiligten Gewerke umsichtig und krisenfest durch die Corona Zeit gebracht hat. Es macht einfach Spaß, mit Thomas Braus Theater zu machen.“ Braus selber formuliert seine Ziele ambitioniert so: „Ich freue mich auf die kommenden Spielzeiten, in denen Grenzen überschreitende, interdisziplinäre Projekte in den Fokus gestellt werden, in denen Inklusion am Theater eine Selbstverständlichkeit wird, in denen wir als Stadtgesellschaft zusammenrücken.“ Das Programm des Schauspiels ist hier zu finden: https://www.schauspiel-wuppertal.de.

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Der Neue ist der Alte - Thomas Braus macht weiter. Foto: Schauspiel Wuppertal/Uwe Schinke

Das „KiloWatt-TalKultur“-Studiogespräch „Auf ein Wort...“ - mit Patrick Hahn 

Sieben Jahre ist es her, dass eine Wagnerproduktion in Wuppertal auf die Bühne kam. Mit der romantischen Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg“ von Richard Wagner gibt es nun am 11. März nach mehrfacher Verschiebung durch Corona und Flut diese Oper von Richard Wagner zu sehen und zu hören. Zugleich gibt Patrick Hahn, Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor, seinen Einstand am Dirigentenpult der Oper Wuppertal. Zusammen mit Regisseur Nuran David Calis ist daraus eine sehr gegenwartsbezogene Aufführung geworden.

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Patrick Hahn (li.) und Regisseur Nuran David Calis nebst...

Es geht um den gescheiterten Versuch der Wiedereingliederung eines rebellischen Außenseiters in die Gesellschaft. Gleich zweimal entfernt sich der Titelheld aus seinem sozialen Umfeld. Im sexuell aufgeladenen Milieu der Venus wird er nicht heimisch. Und die moralischen Schranken seiner eigenen Szene machen eine erfolgreiche Rückkehr in diese und zu Elisabeth unmöglich. Da bleibt ihm nur die Flucht in die Religion. Nuran David Calis’ politische Lesart des „Tannhäuser“-Stoffes verpflanzt die höfische Gesellschaft der Wartburg in eine sehr heutige, multikulturelle Umgebung, für die die Kölner Keupstraße Pate gestanden haben könnte. Neben den zehn SolistInnen ist die Oper mit Kinderchor, Opernchor,, Extrachor, Statisterie und Sinfonieorchester wieder voll besetzt: 150 MusikerInnen sind zu erleben! Alle weiteren Infos zu den Terminen gibt es hier: https://www.oper-wuppertal.d/tannhauser. Tickethotline: Kulturkarte 0202-5637666 oder .

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Sopranistin Julie Adams und Tenor Norbert Ernst. Fotos (2): Brigitta Hildebrand 

Der „KiloWatt“-TalKultur-Kalender – von und mit Dirk Domin – zum Nachlesen:   

Der „Mauke“-Club hat wieder geöffnet und macht einen Woman-Only-Abend - unter anderem mit Nastassia Frank. Zusammen mit Maruhni und Paaradox legt sie am Samstag, 12. März, in der Mauke auf. Details auf www.facebook.com/maukeclub. // Was passiert, wenn zwei Ausdrucksformen sich beflügeln? Das ist die Frage, die am Sonntag, 13. März, in der „TanzStation“ gestellt wird. „Tanz meets Film“ ist das Thema im Barmer Bahnhof um 18 Uhr. Unter kommen die Künstlerische Leiterin Thusnelda Mercy sowie die Filmemacherin Kim Münster zu Wort. Der Eintritt kostet 10 Euro, Details auf www.tanz-station.de. // Auch das „Loch“ hat wieder geöffnet. Neben ersten Konzerten gibt es nun jeden Samstag die „Offen:Bar“ mit gepflegten Getränken, DJ-Sets unter anderem von Colkin, gelegentlichen Live-Konzerten. Und am 26. März spielt die „Jazzpension“ live, eine 20-köpfige Big Band der Bergischen Musikschule, auf den Spuren der Jazzgeschichte. Das Programm im „Loch“ wird laufend aktualisiert: www.lochloch.de. // Der Skulpturenpark „Waldfrieden“ eröffnet mit der Ausstellung „New works“ von Tony Cragg die neue Saison. Es werden auch „Filme zur Kunst“ gezeigt. Ein Thema ist der Sprayer von Zürich. Der Film über Harald Naegeli wird am 25. März um 20 Uhr im „Café Podest“ gezeigt. Das ganze Filmprogramm wird kuratiert von Mark Tykwer. Tickets und weitere Informationen auf www.skulpturenpark-waldfrieden.de. // Das „Café du Congo“ an der Luisenstraße hat nach einer Renovierung auch wieder geöffnet und startet in die Sommerzeit mit einem inzwischen-schon-Klassiker: Bei der Austern-Matinee am 26. März gibt es nicht nur Austern, sondern auch andere Meeresfrüchte, ein schönes Stück Fisch, ausgesuchte Weine und Champagner. Um 12 Uhr geht es los. Am besten reservieren. Kontaktdaten und Details auf www.facebook.com/cafeducongo.

Die „KiloWatt“-TalKultur-Playlist: 


Sting - Help Ukraine
Glasperlenspiel - Sonne
James Bay - Hold back the river
Unicef wolrd version - Imagine
Maybepop - Lied vom Nichtverstehen
Eurythmics - Sweet dreams
Fleetwood Mac - Go your own way
Astor Piazolla - Libertango

Es moderiert Brigitta Hildebrand.


 
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