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Mittwoch, 29 Juni 2022
 
 
KiloWatt-TalKultur am Freitag, 10. Dezember, 20:04 Uhr PDF Drucken E-Mail

Und das sind die Themen der Sendung: 

Brückenschlag - 30 Jahre Wupper Theater 

Eine Deutsche, eine Türkin und zwei Türken fanden es 1991 wichtig und richtig, ein deutsch-türkisches, interkulturell ausgerichtetes Theater zu gründen. Das waren die Bühnen- und Kostümbildnerin Barbara Krott, die Schauspielerin Lilay Huser, der Autor/Regisseur Meray Ülgen und der Schauspieler Vedat Erincin. Für Projekte der Freien Jugendhilfe mit Jugendlichen aus Košice und Wuppertal in Kooperation mit dem Kulturbüro Wuppertal wurde das Wupper Theater 2003 mit dem Goldenen Stern der EU ausgezeichnet. Barbara Krott leitete das Theater 25 Jahre lang und erhielt für ihre Verdienste und ihr Engagement um die interkulturelle Verständigung 2019 das Bundesverdienstkreuz. 2017 übernahm Heike Beutel die Leitung des Theaters. Inzwischen bietet das interkulturelle Wupper Theater unterschiedliche Workshops und Projekte für Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund an. Überdies gibt es auch inklusive Projekte. Ein wichtiger Aspekt der theaterpädagogischen Arbeit ist die Kooperation mit dem kommunalen Integrationszentrum Wuppertal, der Alten Feuerwache Wuppertal, dem Haus der Jugend Barmen, dem Verein Sozialtherapeutische Kinder - und Jugendarbeit e.V. sowie verschiedenen Kindergärten und Schulen für Kinder und Jugendliche in Wuppertal und der Region und in der Diakonie Michaelshoven in Köln. Daneben ist nach einer Idee von Marcia Golgowsky eine mehrteilige Theaterproduktion entstanden: „Die Trockenblumen“. Das ist interkulturelles Theater und Kabarett für Erwachsene. Zum Reinschauen gibt es auch einen youtube-Kanal: https://m.youtube.com/channel. Wer sie noch nicht kennt, Hilde und Ayse, der hat am 17.12. 2021 die Gelegenheit, sie live kennenzulernen: Ein „Best of...“ wird von Marcia Golgowsky und Lilay Huser in Düsseldorf im Komma aufgeführt. Tickets für den 17.12.2021 gibt es im VVK für 5 € per Mail unter und an der Abendkasse für 9 €.

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Marcia Golgowsky ist fester Bestandteil des Wupper Theater. Foto: wt

Schöne Kunstgeschenke zum Ersten – Eine handgemalte Landkarte von Wuppertal 

Die Künstlerin Anja Thams, Preisträgerin des „Enno-und-Christa Springmann - Preises“, hat den Lockdown kreativ genutzt und eine historisierende Landkarte von Wuppertal gemalt. Eine Mammutaufgabe und zugleich ihre Liebeserklärung an die Stadt. Zu sehen sind alle Stadtteile, hundert bekannte Gebäude, die Tierwelt und Motive aus Wuppertals reicher Stadtgeschichte. Erhältlich für 29,90 € bei Bilder Brinkmann in der Schwanenstraße 33, in Wuppertal-Elberfeld.

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Für die eigene Wand oder als Geschenk: Wuppertal historisch - von Anja Thams. Foto: Wolfgang Kraft  

Schöne Kunstgeschenke zum Zweiten – Weihnachtswerkstatt im Von der Heydt-Museum 

Am 23.12.2021 gibt es von 14-17 Uhr im Museum eine Weihnachtswerkstatt. Gestaltet wird Geschenkpapier, das sich mit wenig Aufwand und einfachen Mitteln herstellen lässt. Wer also Bücher oder Kalender kunstvoll verpacken will, ist hier genau richtig. Und die Eltern mag es ebenfalls freuen, ein wenig Luft für letzte Besorgungen zu haben, wenn der Nachwuchs - ab 5 Jahren - kreativ ist. Buchungen sind online oder per Mail möglich: . Kosten je Kind: 8€.

Das „KiloWatt-TalKultur“-Studiogespräch „Auf ein Wort...“ - mit Anna Storm 

Unter dem Titel „Vor-Reiterinnen und Brücken-Bauerinnen“ hat Dr. Anna Storm, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Hauses, einen Beitrag im Katalog zur aktuellen Ausstellung im Von der Heydt-Museum zur Position der Künstlerinnen des Expressionismus verfasst. Die Künstlerinnen in den beiden Künstlervereinigungen „Die Brücke“ und „Blauer Reiter“, das sind vor allem Gabriele Münter, Marianne von Werefkin sowie Natalia Gontscharowa und Maria Marc. Sie waren zwar sehr aktiv, aber dennoch fiel der Ruhm überwiegend nur den männlichen Kollegen zu. Die Frau galt ihnen und den Kunstkritikern eher als Motiv für unzählige Aktstudien und -Gemälde. Dass die Künstlerinnen eine eigene Bildsprache entwickelten, wurde innerhalb der Gruppierungen nur als Randerscheinung wahrgenommen. Dabei waren an der ersten Ausstellung des Blauen Reiter in München 1911-12 von 43 Künstlern tatsächlich 14 weiblich. Die bekanntesten unter ihnen waren vermutlich Gabriele Münter und Marianne von Werefkin. Von Münter sind in der aktuellen Ausstellung sechs Ölbilder zu sehen, von Werefkin eines; die Grafiken nicht mitgezählt. Die Würdigung von Gabriele Münter, die gern als „Anhängsel“ von Wassily Kandinsky gesehen wird oder auch die von Marianne von Werefkin, die lange vor den männlichen Kollegen bereits die Ton-in Ton-Malerei entwickelte, ist auch heute noch verhalten. Wer sich selbst ein Bild dazu machen möchte: Der Katalog ist hilfreich und das Führungsangebot ebenfalls. Alle Infos zur Ausstellung und den Begleitveranstaltungen gibt es hier: www.von-der-heydt-museum.de(Bildquelle: Gabriele Münter, Äpfel auf Blau, 1908, Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser © VG Bild-Kunst, Bonn 2021)

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Dr. Anna Storm vor ihrem Lieblingsbild: Gabriele Münter "Äpfel auf Blau". Foto: vdH

Der„KiloWatt“-TalKultur-Kalender – von und mit Dirk Domin – zum Nachlesen: 

„Briefe gegen Einsamkeit“ - also Weihnachtsbriefe für Wuppertaler SeniorInnen, vor allem für die Menschen, die in Altenheimen leben - können noch bis zum 13. Dezember geschrieben werden. Schon im Vorjahr hat das Nachbarschaftsheim Wuppertal e.V. und das Ressort Soziales der Stadt Wuppertal zu dieser Aktion aufgerufen. Die genaue Adresse für die Briefe und Details gibt es auf www.nachbarschaftsheim-wuppertal.de. // Am 21. Dezember wird die Offstream-Leinwand an der Gathe zum letzten Mal für dieses Jahr beleuchtet. Gezeigt wird eine Dokumentation, die eine Frage stellt: Why are we (not) creative? Warum sind wir kreativ? Oder eben nicht? Regisseur Hermann Vaske stellte diese Frage unter anderem Björk, Jim Jarmusch und Wim Wenders. Gezeigt wird der Film um 19:30h, es gilt die 2G-Regel. Tickets für 5 Euro auf www.offstream.de. // „Netztrabanten“ - das ist experimentelles Online-Theater, das am Sonntag, dem 12. Dezember zu sehen sein wird. Veranstaltet von der Glanzstoff-Akademie für inklusive Künste. Was ist und was kann Online-Theater? Beantwortet werden soll diese Frage nach neun Monaten Online-Proben mit dem Regisseur Tobias Daemgen. Beginn ist 16 Uhr. Details und Tickets auf www.glanz.digital. // „Süßer die Bühnen nie klingen“ - und zwar zum Verschenken. Die Wuppertaler Bühnen haben ein Geschenkpaket mit Tickets geschnürt. Es gibt ein Festtags- und ein Familienpäckchen. In letzterem ist auch ein Ticket für die aktuelle Aufführung von „Schneewittchen“ enthalten. Details zu den Geschenkpaketen, die ab 52 Euro erhältlich sind und jeweils drei Karten beinhalten, gibt es auf www.wuppertaler-buehnen.de. // Bewegung und frische Luft tut auch bei kaltem Wetter gut. Aktuell hat der Skulpturenpark Waldfrieden nur Freitag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Heiligabend und Silvester ist geschlossen. Aber noch bis Anfang Januar ist die Ausstellung mit bildhauerischen Werken von Heinz Mack zu Ehren seines 90. Geburtstags zu sehen. Weitere Infos und Tickets gibt es auf www.skulpturenpark-waldfrieden.de.

Die „KiloWatt“-TalKultur-Playlist:

 
Taylor Hanson - What christmas means to me
Angelo & Kelly Family - Little drummer boy
Calexio - Christmas all over again
Helene Fischer - Rudolph the red nosed reindeer
Lady Gaga - Christmas tree
Nils Landgren - No time to be sad
Kelly Finnigan - Santa is watching you
Chilly Gonzales - O Tannenbaum
Rebekka Bakken - Angels never sleep
John Lennon - So this is christmas

Es moderiert Brigitta Hildebrand.

 

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