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Mittwoch, 29 Juni 2022
 
 
KiloWatt-TalKultur am Freitag, 12. November, 20:04 Uhr PDF Drucken E-Mail

Und das sind die Themen der Sendung:

Personalwechsel – Die neue Leitung des „Literaturhaus Wuppertal“

Nach 25 Jahren hat sich die Journalistin Anne Linsel als Gründerin des Literaturhaus Wuppertal zusammen mit dem stelllvertretenden Vorsitzenden, Schriftsteller Hermann Schulz, aus der Leitung zurückgezogen. Das neue Leitungsteam bilden nun seit September 2021 Dr, Matthias Rürup, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Bildungsforschung in der School of Education an der Bergischen Universität Wuppertal, zusammen mit Birte Fritsch, Kuratorin im „Zentrum für verfolgte Künste“, Solingen. Die beiden setzen bei ihrer Arbeit auf literarischen Austausch an vielen Orten und mit vielen Partnern. Ein Beispiel war bereits die Kooperation des Literaturhaus Wuppertal mit der Stadtbibliothek Wuppertal, dem Katholischen Bildungswerk und der Bergischen Volkshochschule zu der „open air Literaturmesse“ auf dem Laurentiusplatz am 26. September dieses Jahres. Unter dem Titel „Literatur in der Stadt“ startete erstmalig eine lokale Literaturmesse mit begleitendem Festival in und für Wuppertal. Flankiert von Lesungen und Diskussionsrunden, Workshops und vielfältigen Gelegenheiten für Austausch und Vernetzung ist es Matthias Rürup, der selbst auch Lyrik schreibt sowie Birte Fritsch, die auch als Lehrbeauftragte für Literaturwissenschaft tätig ist, ein Anliegen, Menschen mit Vorliebe für Literatur zusammenzubringen. Ein Beitrag von Sebastian Schulz. Weitere Infos: www.literaturhaus-wuppertal.de.


Zeitenwechsel - „Brücke und Blauer Reiter“ im Von der Heydt-Museum 

Es hat wegen der Pandemie mehr als ein Jahr gedauert, bis Roland Mönig als neuer Hausherr eine eigene Ausstellung im Von der Heydt-Museum eröffnen kann. Dazu noch eine mit expressionistischer Kunst, die ihn seit seiner Dissertation vor 25 Jahren nicht mehr loslässt. Die Künstlergruppen „Brücke und Blauer Reiter“ stehen für die klassische Moderne in den Jahren 1905 bis 1914. Ausgewählte Hauptwerke sollen einen frischen Blick auf die Bedeutung und das Zusammenwirken der beiden Formationen ermöglichen. Beteiligt sind neben dem Von der Heydt- Museum das Buchheim Museum am Starnberger See sowie die Kunstsammlungen Chemnitz. Erstmals sind es hier drei Häuser, die überwiegend eigene Sammlungsbestände zusammenführen und präsentieren. Das freut Roland Mönig enorm und zugleich begrüßt er die sich dabei ergebenden überraschenden kuratorischen Perspektiven. Die Ausstellung beginnt am 21. November. Alles zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und -modalitäten: www.von-der-heydt-museum.de.

Das „KiloWatt-TalKultur“-Studiogespräch „Auf ein Wort...“ - mit Christian Baierl

Schnell denkt man bei Immobiliengesellschaft an überteuerten Wohnungsmarkt oder Gentrifizierung. Bei Christian Baierl liegt man da falsch: Er hat seit Kindesbeinen eine große Liebe zu alten Häusern und Gebäuden. Ansässig in Krefeld mit Büro in Wuppertal, hat Baierl vor einigen Jahren damit begonnen, die „Wiedergeburt“ alter Häuser bzw. Fabrikanlagen zu gestalten. Seit einem Besuch in Delphi mit Vorträgen über das Menschenbild des antiken Griechenlands ist ihm klar geworden, dass auch er ein erfülltes (Berufs-)Leben nach antikem Vorbild führen möchte. Und zwar als „zoon politicon“, als ein Mensch also, der sich für die Stadtgemeinschaft nützlich macht. Ein Beispiel dafür ist der Erwerb der alten Bandweberei Kaiser und Dicke vor einigen Jahren. Dort fand 2019 als Zwischennutzung eine sehr kreative Ausstellung statt, „fabric of art“, mit über 50 KünstlerInnen aus vielen Städten. Beeinflusst sicher auch durch seine Frau, die Künstlerin Bianca Baierl, hat er nun die Hochschule für bildende Kunst Essen als Mieter in die ehemalige Bandweberei geholt. Die neuen Mieter waren maßgeblich in die Entwicklung des 1500qm großen Areals eingebunden, so dass ein bedürfnisgerechter Arbeitsraum entstanden ist. Und auch der Stadtteil Heckinghausen erfährt damit eine erhebliche Aufwertung. Für das kommende Jahr hat Christian Baierl mit dem Erwerb des Bahnhofs Varresbeck für eine weitere Immobilie die Weichen gestellt. Diese möchte er in einen Künstlerbahnhof für Künstler aus und über Wuppertal hinaus umwandeln, so das sie als „artists in residence“ dort zur Stadtkultur beitragen. Und zu einer weiteren alten Fabrikanlage an der Alarichstrasse hat er auch schon Pläne...! Mehr zur Firmenphilosophie und den Projekten im Netz auf: www.renaissance.ag.

Der„KiloWatt“-TalKultur-Kalender – von und mit Dirk Domin – zum Nachlesen:

„Dante, Dantissimo!“ heißt ein Abend zu Ehren des Dichters Dante Alighieri, der vor 700 Jahren starb. Am 18. November um 19:30h, am Welttag der Philosophie, kommen unter anderem die Historikerin Susanne Krebs und der Schriftsteller Michael Zeller zu Wort. Ort ist das Literaturhaus Wuppertal, der Eintritt ist frei! // Die Wuppertaler Band „Frogcodile“ kommt mit neuer Musik zu einem Konzert ins Loch an der Bergstraße. Am 19.11., ab 19 Uhr, spielt auch noch die junge Singer-Songwriterin Isabelle Pabst live. Tickets im Vorverkauf für 10 Euro gibt es auf www.loch-wuppertal.de. Aktuell gilt im Loch die 2G-Regel. // „Produktivkraft Fluss“ heißt die neue Ausstellung in der wieder geöffneten Kunsthalle Barmen. „Friedrich Engels und die Zukunft post-industrieller Flüsse“ lautet das Thema. Veranstaltet vom Wupperverband im Rahmen des Engels-Jahres mit Fotosequenzen von Bernard Langerock. Zu sehen Donnerstag bis Sonntag, bei freiem Eintritt, allerdings ist eine vorherige Anmeldung unter www.wuppertal-live.de erforderlich. Weitere Infos zudem auf www.wupperverband.de. // Das „Offstream-Kino“ an der Gathe öffnet wieder für einige Termine die Türen. Kurator Mark Tykwer zeigt Filme, die sonst nicht auf Wuppertaler Leinwänden zu sehen sind. Unter anderem am 23.11. die Selbstfindungskomödie „The Sunlit Night“: Die eine Tochter heiratet, die andere wandert aus und die Eltern trennen sich. Bunt geht es zu im Film von David Wendt. Ab 19:30h. Tickets und Weiteres auf www.offstream.de. // Noch zwei letzte Male ist „Der Seelenbrecher“ im Taltontheater zu sehen. Aus dem Buch über einen Psychopathen und spurlos verschwindende Frauen von Sebastian Fitzek hat Regisseur Marc Gruppe einen Theater-Thriller gemacht. Am 27. und 28. November im Taltontheater. Infos und Tickets auf www.taltontheater.de.

Die „KiloWatt“-TalKultur-Playlist:


Rihanna - Love in the brain
ABBA - Don't shut me down
Frank Turner - Be more kind
Jonas Blue feat Jack & Jack - Rise
Milky Chance - Colorado
Adele - Easy on me
Justin Hayward - Forever autumn

Es moderiert Brigitta Hildebrand.


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