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Dienstag, 18 Juni 2019
 
 
KiloWatt-TalKultur am Freitag, 08. Februar 2019, 20:04 Uhr PDF Drucken E-Mail

Und das sind die Themen der Sendung:

Erfolgreich phantasiert – Wolfgang Hohlbein bei „Literatur im Gespräch“

Er schreibt für Millionen – nicht nur Euro, sondern auch Leser: Phantasie-Autor Wolfgang Hohlbein ist eine Institution im Horror-, Phantasie- und Science-Fiction-Genre. So wild seine Geschichten - „Infinity“, „Oculus“ oder „Mörderhotel“ - so nett ist der „deutsche Stephen King“ und erfolgreichste deutsche Phantasie-Autor selbst: Vor rund 150 Studierenden plauderte der gut aufgelegte Schriftsteller aus dem Nähkästchen und las auch noch aus seinem Band „Armageddon 2“ vor. Und das war dann in der Tat ein Höhepunkt, denn – der ist noch gar nicht verlegt. Im Handel erhältlich ist das Werk erst ab Mai. (Pieper-Verlag, 24.-€) Hintergrund der Einladung ist die neue Uni-Vorlesungsreihe „Literatur im Gespräch“. Dabei stellen Germanistikstudenten Referate zu einem bestimmten Thema vor und laden den Autor dazu als Gesprächspartner ein. In diesem Falle eben – Wolfgang Hohlbein, der selbstverständlich auch seine Bücher für die Fans signierte. Organisatoren der neuen Vorlesungsreihe sind Professoren der Literaturwissenschaft in Kooperation mit dem UniService Transfer – namentlich Prof. Dr. Matías Martínez, Prof. Dr. Anne-Rose Meyer und Dr. Dominik Orth. Ein zentrales Anliegen in diesem Falle sei unter anderem gewesen, Literatur, die für Massen geschrieben und von Massen rezipiert wird, methodisch zu reflektieren sowie die Faszination für das Genre Horror zu erklären – so die Uni. Auch Formulierungen selbst können Horror sein...- Elena Daj berichtet.

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Das Podium: (v.l.) Dr.D.Orth,C.Ubber,W.Hohlbein,Prof.A-r.Meyer,Prof.M.Martínez. Fotos: Uni/Stefanie Bergel 

Einladung an alle – Der „Börsen“-gang 2019

Die „Börse“ geht unter dem Motto „Kultur mit allen – Demokratie“ mit zahlreichen Projekten ins 1. Halbjahr 2019. Ein besonders schönes Projekt ist in diesem Zusammenhang der frischgegründete Menschenrechte-Chor. Sie sind in aller Munde, und darum soll in diesem interkulturellen Chor auch über sie in vielen verschiedenen Sprachen gerappt und gesungen werden. Treffen ist jeden Montagabend in der „Börse“, ab 19 Uhr. Zielgruppe sind sangesfreudige junge Menschen von 16 bis 27 Jahren. Initiatorin ist die Wuppertaler Musikerin Anna Luca Mohrhenn. Und natürlich ist auch schon ein Auftrittstermin geplant: der 28.April. Im Mai folgen dann weitere Aufführungen - unter anderem auf dem Nachbarschaftsfest zur Europawahl.

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Was ist des Menschen Recht? Auf jeden Fall Musik und Tanz - nur nicht in Lampukistan. Foto: Rawpixel

Der „KiloWatt“-TalKultur-Kalender von und mit Dirk Domin – zum Nachlesen:

Nicht weniger als „eine Version des kollektiven Opern-Gedächtnisses“ für alle Sinne soll „Play Europeras 1 & 2“ sein. Die Oper hatte in der vergangenenWoche Premiere im Opernhaus und ist am 10.02., um 18 Uhr erneut zu sehen. Dies ist gleichzeitig die erste Oper des Künstler-Kollektivs Riminiprotokoll, das sich keinen Geringeren als John Cage vorgenommen hat. Dieser sagte: „200 Jahre lang haben uns die Europäer in die Oper geschickt. Nun schicke ich sie alle zurück.“ Jeden Abend anders, durch ein Losverfahren. Weitere Infos und Termine auf www.wuppertaler-buehnen.de. // Endlich wieder ein Theaterfestival für die Jugend in Wuppertal. Vom 19. bis zum 26. Mai, veranstaltet vom Förderverein der Wuppertaler Schultheaterwoche. Offen für alle. Deshalb können sich auch alle bewerben, aber nur noch bis zum 15. Februar. Also am besten direkt überlegen und informieren. Weitere Infos auf www.jungestheaterfestival-wtal.de. // Vier Abende mit „Filmen zur Kunst“ laufen aktuell wieder im „Café Podest“ im Skulpturenpark. Das Programm ist genreübergreifend, von Arthouse bis Filmklassiker ist also alles möglich und viele Filme waren in Wuppertal noch nie auf einer Leinwand zu sehen. Der Film am Freitag, 15.02.: „Timewings – Hanne Darbovens Kunst“. Beginn ist um 20 Uhr, für 9 Euro. Infos und weitere Termine auf www.skulpturenpark-waldfrieden.de. // Ein Ire, der in Tennessee wohnt – da kann ja nur gute Musik bei rauskommen. Der weltweit bekannte Singer-Songwriter Dylan Walshe kommt am 17. Februar, ein Sonntag, um 18 Uhr ins „Café Simonz“ – natürlich mit Gitarre. Er präsentiert eigene und traditionelle Irish-Folk-Songs. Eintritt frei, aber der rumgehende Hut freut sich über eine Spende und Dylan Walshe sicher auch. Mehr Infos und mehr Termine auf www.cafe-simonz.de. // Jens Düppe kommt mit seinem Quartett ins „Loch“ an der Bergstraße. Gerade gewann er den WDR-Jazzpreis 2019 und gerade hat er ein Live-Vinyl aufgenommen. Diese Schallplatte stellt der Schlagzeuger am Samstag, 23. Februar, im Tal vor. Trompete, Piano und Bass kommen noch hinzu. Musik, frei von Grenzen. Infos auf www.lochloch.de.

Das "TalKultur"-Studiogespräch „auf ein Wort....“ mit Hajo Jahn, Vorsitzender der ELS-Gesellschaft

Wie kam es zu seiner Liebe gerade zu dieser Dichterin, wie lange hat er den 150.Geburtstag vorbereitet, wer sind Schirmherren, Akteure und worauf freut er sich besonders? Viele Fragen an den Vorsitzenden der ELS-Gesellschaft. Eines jedenfalls vorweg: Hajo Jahn freut sich, dass Veranstaltungen und Ehrungen für Else Lasker-Schüler – Dichterin von „Versen für die Ewigkeit“ - auch noch ins Engelsjahr hineinreichen. „Meinwärts – das Herz der Avantgarde“ lautet das Jubiläumsmotto nach einem Ausspruch der Dichterin, die nach Hajo Jahn soviel mehr war: Lady Gaga, Madonna, Elton John und darüberhinaus auch eine begnadete Zeichnerin. Am Montag, 11. Februar gibt es einen Festakt in der Historischen Stadthalle, wo man sich u.a. auch auf eine Tanzperformance zu ELS´ Ulkiade „Der Kartoffelpuffer“ mit 2 ehemaligen BauschtänzerInnen freuen kann. Die Stadthalle – in diesem Zusammenhang ein bedeutender Ort: Im Jahre 1912 hat hier die Dichterin bei Kerzenschein ihre letzte Lesung in Wuppertal gehalten. Die Festschrift mit allen Veranstaltungen ist für 5 € in der ELS-Gesellschaft auf der Herzogstrasse im Sasse-Haus erhältlich. Online unter www.ELS2019.de.

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Hajo Jahn vor der ELS-Stele in Elberfeld. Foto: Brigitta Hildebrand

Die „KiloWatt“-TalKultur-Playlist:


Santana - Oye como va
No Mercy - Where do you go
Jason Mraz - Chances
Richard Marx - Right here waiting
Lady Gaga - Always remeber me
Markus Stockhausen - Mein blaues Klavier
Achim Reichel - Liebeslied
Uncle Ho ft. Noah Sow - Heimlich zur Nacht

Es moderiert Brigitta Hildebrand.


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