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Freitag, 20 September 2019
 
 
Unsere aktuelle Sendung am Dienstag, 29. Januar 2019, 20:04 Uhr PDF Drucken E-Mail

Und das sind die Themen der Sendung:

„Zeiten des Umbruchs“ – Deutschland vor 100 Jahren 

Seit drei Jahren gibt es in Solingen das „Zentrum für verfolgte Künste im Kunstmuseum Solingen“ - beheimatet im ehemaligen Deutschen Klingenmuseum in Gräfrath an der Grenze zu Vohwinkel. Im Kern bei allen Ausstellungen und Präsentationen geht es um die Verständigung und den Dialog über die Werke von Künstlern, die zu ihren Zeiten eben wegen ihrer Kunst verfolgt und auch ermordet wurden. Die aktuelle Ausstellung schließt an diesen Gedanken an und geht zurück in das Deutschland vor 100 Jahren: „Zeiten des Umbruchs“. André Müller berichtet.

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Die Zeitreise beginnt: 250 Werke aus der Sammlung Schneider lassen Geschichte lebendig werden.


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Sammler Dr. Gerhard Schneider.

Zeitgeschichte im Bild: mit dabei sind sehr selten gezeigte Mappenwerke, manche davon werden sogar erstmalig präsentiert. Den Zustand der Gesellschaft mit Beginn der revolutionären Zeiten ab 1919 stellt Willibald Krain in zehn Bildern dar: „Die fiebernde Straße“, 1920 mit Bildtiteln wie „Gerüchte“, „Sie plündern wieder“, „Gewalt“, „Straße frei“, „Die Blutlache“ und „Schrei in der Nacht“. Hermann Max Pechsteins Lithografie „An alle Künstler“ ist das Titelbild des Programms der „Novembergruppe“ 1919. Albert Birkle zeichnet 1919 großformatig „Unter den roten Fahnen“ und Bernhard Kretzschmar schafft 1920 die Folge „Von morgens bis Mitternacht“ nach dem Bühnenstück von Georg Kaiser. Einzelne der gezeigten Bilder wurden 1937 in München als „Entartete Kunst“ angeprangert: beispielsweise Max Beckmann: „Kreuzabnahme“ von 1918 und Karl Schmidt-Rottluff: „Ist euch nicht Kristus erschienen“ von 1918. Fast alle Kunstwerke befinden sich in der Sammlung Gerhard Schneider. Die Ausstellung würdigt zudem den 80. Geburtstag des Sammlers und Stifters.
Nähere Infos gibt es hier: www.verfolgte-kuenste.de.

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Direktor Dr. Rolf Jessewitsch. Fotos: André Müller  

Zeiten der Kälte - Hotline der Stadt Wuppertal 

Die Stadt Wuppertal weist darauf hin, dass die Erfrierungsgefahr bei Obdachlosen durchaus akut ist. Wie schon seit ein paar Jahren schaltet die Stadt deswegen die Kältehotline, die abwechselnd zum Ordnungsamt oder zur Feuerwehr weiterleitet. Das ist wichtig, um Menschen ohne zu Hause die Möglichkeit zu geben, in einer beheizten Unterkunft unterzukommen. Im vorigen Winter kam es zu ca. 250 Anrufen von besorgten Bürgern der Stadt. Oberbürgermeister Andreas Mucke sagt: „Nicht wegschauen, denn das kann Leben retten!“ Kurz zusammengefasst: 24 Stunden geschaltet und erreichbar über folgende Nummer: 0202 563 4020. Bundesweit sind in diesem Winter schon zehn obdachlose Menschen erfroren; vier davon in NRW.    

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Das ist OB Andreas Mucke auch wichtig: Keiner soll im Winter erfrieren! Fotos: Stadt Wuppertal

Zeiten des Zweifels - Kirchenaustritte in der katholischen Kirche 

Dass die katholische Kirche zur Unternehmensberatung geht, ist Realität und das hat auch einen Grund: die Kirchenaustritte. Dieses Thema wird nämlich auch künftig in der katholischen Kirche eine Rolle spielen. Das Sinus-Institut befragte 2017 im Auftrag der katholischen Unternehmensberatung MDG bundesweit 1700 Menschen und weitere 1000 Kirchenmitglieder im Raum München und Freising. Die jetzt veröffentlichte Studie sagt: vier von zehn Katholiken in Deutschland denken über einen Kirchenaustritt nach. Das wären ca. 41 %, wobei nur 7% fest entschlossen sind. Die Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren neigen da etwas vermehrter zum Austritt. Menschen, die in der Kirche bleiben wollen, geben vor allem pragmatische Gründe wie Familientradition, die Taufe des Kindes oder das soziale Engagement als Gründe an. Zur MDG-Homepage und der veröffentlichten Studie geht es hier: https://www.mdg-online.de/services/zahlen-daten-fakten/demographie-der-katholischen-kirche-in-deutschland/.

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Auch die Gemeinden des Erzbistums Köln - St. Laurentius - leiden unter Austritten. Foto: Eduard Urssu   

Zeiten der Treue - „Ja!“- sagen und dann? 

Genau diese Frage versucht Thomas Otten, Referent für Beziehungs- und Ehepastoral, zu beantworten. In seinem Seminar auf dem Weg zur Ehe finden sich katholische Heiratswillige ein, um zu lernen, was zu einer schönen Hochzeit gehört und was eine Trauung, aber auch eine Ehe so mit sich bringen. Den Verantwortlichen ist dabei auch wichtig, den gesellschaftlichen Druck abzubauen, der manchmal auf den Paaren liegt. Elena Daj hat genauer nachgefragt. Das Katholische Bildungswerk Wuppertal Solingen Remscheid bietet am 2. Februar und am 13. April das Seminar von Thomas Otten in den Räumlichkeiten des katholischen Stadthauses an der Laurentiusstraße 7 jeweils von 10-16 Uhr an; die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Eine Anmeldung ist telefonisch (01520-1642075) oder per Mail ( ) möglich. Live vor Ort: Die Solinger Hochzeitsmesse am Sonntag, 17. Februar 2019, von 11:00 - 17:00 Uhr, auf Schloß Burg in Solingen-Burg. Weitere Infos: http://www.ehe-katholisch.de/JA-sagen/.

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Thomas Otten - selbst glücklich verheiratet - weiß, worauf es bei der Hochzeit ankommt. Fotos: EBK 

Die „KiloWatt“-Pfarrnachrichten – zum Nachlesen: 

Vigilfeier zu Mariä Lichtmess: Dazu laden die kath. Citykirche und die Kirchenmusik St. Laurentius am Freitag, dem 01. Februar ein. Dabei handelt es sich um einen Nachtgottesdienst, der in diesem Fall auch mit einem feierlichen Lichtritus begangen wird. Früher wurde damit das Ende der Weihnachtszeit gefeiert. Beginn ist um 20.30 Uhr in der Basilika St. Laurentius mit musikalischer Begleitung der Schola Gregoriana. // Evensong in St. Laurentius: Begrifflich aus der Anglikanischen Kirche stammend entspricht das in etwa der katholischen Vesper. Am Samstag, 02. Februar, ab 19.30 ist Beginn und musikalische Begleitung gibt es vom Jugendchorprojekt unter Leitung von Kantor Simon Schuttemeier. // Karnevalssitzung in St. Joseph: In St. Joseph-Ronsdorf geht bald der Karneval so richtig los: Am Samstag, 02. März, lädt die Gemeinde zur Karnevalssitzung ein und das unter dem Motto „Heiße Nacht im Wüstensand – St. Joseph reist ins Morgenland“. Eintrittskarten gibt es für 7 Euro im Pfarrbüro, Lilienstraße 12a. // Pfarrkarneval in St. Laurentius: Ganz nach dem Motto „St. Laurentius geht an die Börse“ wird zum traditionellen Karnevalsfest mit Tanz und Show am Samstag, 02. März, eingeladen. Dieses Mal in neuen Räumlichkeiten, nämlich in der „Börse“ an der Wolkenburg 100. Der Vorverkauf der Eintrittskarten läuft bereits. Diese kosten 15 Euro und sind im Pfarrbüro St. Laurentius erhältlich.

Die „KiloWatt“-Playlist: 


Alice Merton - Why so serious
Dean Lewis - Be alright
Ava Max - Sweet but psycho
Marshmello feat. Bastille – Happier
Mark Forster – Einmal
Dennis Loyd – Nevermind
George Ezra – Shotgun
Lukas Graham - Love someone
Clean Bandit feat.Marina and the diamonds and Luis Fonsi – Baby
Maroon5 feat. CardiB - Girls like you
Calvin Harris feat. Rag 'N' Bone Man – Giant
Rita Ora – Let you love me

Es moderiert Sebastian Schulz.


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