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Donnerstag, 17 Januar 2019
 
 
KiloWatt-TalKultur am Freitag, 11. Januar 2019, 20:04 Uhr PDF Drucken E-Mail
In eigener Sache:   

Die „TALKultur“ wünscht allen HörerInnen ein Frohes Neues Jahr – und freut sich, dass Dank der Spende der „Dr. Werner Jackstädt-Stiftung“ und der Verwaltung durch „Freies NetzWerkKultur e.V.“ die Sendung zur gewohnten Zeit am 2. Freitag des Monats auf Radio Wuppertal 107,4 gesendet werden kann. Damit wird die „TALKultur“ auch in ihrer 25. Sendung wie zuvor über das rege Kulturleben der Stadt Wuppertal im Lokalfunk berichten. Wir wünschen also weiterhin gute Unterhaltung!

Und das sind die Themen der Sendung:

Stimmerlebnis - Opernstudio NRW

Dies ist eine neu geschaffene Einrichtung für junge SängerInnen, die nach ihrem Gesangsstudium ein Bühnenengagement erhalten haben. Da die Ensembles der Städtischen Bühnen unter den Budgetkürzungen sehr gelitten haben und immer kleiner geworden sind, ist es für junge Sänger meist ein Schock, im laufenden Bühnenbetrieb ihre Stimme „zu verheizen“.Auf die Initiative des Intendanten der Wuppertaler Oper, Berthold Schneider, sind ab Sommer 2019 die Opernhäuser Dortmund, Aalto-Musiktheater Essen, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und die Oper Wuppertal zusammengetreten, um mit dem Opernstudio NRW einen sanften Berufseinstieg für SängerInnen zu ermöglichen.

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Kulturkooperationen sind das Gebot der Stunde. Foto: Opernstudio NRW

Klangerlebnis - Spiel mit mir!

Das Klavier in der Bahnhofsmall am Döppersberg ist ein Publikumsmagnet. Es ist wunderbar, zu erleben, wie viele junge Menschen die an dem von Piano Faust gespendenten Instrument befestigten Aufforderung „Spiel mit mir!“ wahrnehmen. Dank auch an den Verein „Gut für Wuppertal“: https://www.gut-fuer-wuppertal.de/

Die aktuellen „TalKultur“-Veranstaltungstipps zum Nachlesen – von und mit Sebastian Schulz:

Nicole Jäger mag so manchem ein bekannter Name sein. Bekannt wurde sie dadurch, dass es ihr gelang, 170 Kilo abzunehmen, was sie unter anderem in ihrem 2016 erschienenen Buch „Die Fettlöserin“ festhielt. Daraus entwickelt sich bald ein Standup-Programm, das jetzt eine Fortsetzung bekommt. Unter dem Titel „Nicht direkt perfekt“ hält Nicole Jäger ihren Geschlechtsgenossinen den Spiegel vor und nimmt die vermeintlichen Bilder von Weiblichkeit aufs Korn. Und das auch am Donnerstag, dem 17. Januar, um 20 Uhr, im Live Club Barmen. Karten gibt es ab 24 Euro auf www.wuppertal-live.de. // Hochschulmusik vom Feinsten! Das versprechen sich die Professoren Lukas Böhm, Mathias Huas und Mirek Pyschny am Montag, dem 14. Januar. Denn ab 19.30 Uhr laden die Schlagzeugklassen der drei Dozenten zum Konzert in den Räumlichkeiten der Wuppertaler Hochschule in der Sedanstraße 15 ein; und das mit vielen verschiedenen Besetzungen und Stilrichtungen. Am darauffolgenden Dienstag, 15. Januar, ebenfalls um 19.30 Uhr und auch im Konzertsaal der Hochschule, tritt die Klavierklasse von Prof. Dr. Florence Millet zum ihrem letzten Semesterkonzert auf. Gespielt werden Solostücke von Liszt, Mozart und Prokofjew. Bei beiden Konzerten ist der Eintritt frei. // Kleiner Tipp von uns: Dienstag, den 22. Januar, schon mal vormerken. Denn dann findet in der Gathedrale in der alten Feuerwache mal wieder eine Filmvorführung der Offstream-Reihe statt. Dabei geht es darum, in Wuppertal noch ungezeigte, zeitgenössische Filme vorzuführen, vor allem aus dem Independent-Bereich. Der 2018 als europäische Koproduktion entstandene Film "Touch Me Not" ist ein solcher Streifen. In halbdokumentarischer Form setzen sich die Protagonisten intensiv mit Körperlichkeit, Intimität und Sexualität auseinander. Und das auf eine Weise, die dem Filmteam den goldenen Bären einbrachte. Beginn der Vorführung ist 19.30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro. Weiter Angaben gibt es auf www.offstream.de. // Am Donnerstag, dem 24. Januar, lädt die Börse zum Tanzstück „Triple Helix“ mit dem Duo Milton Camilo und Thomas Feyerabend ein. Durch zeitgenössischen Tanz soll das Thema Freundschaft, gerade zwischen Männern, in modernen Zeiten hervorgehoben werden. Der Bühnenraum soll in vielfacher Weise die Geschichten, Risse und Krisen einer Freundschaft aufzeigen. Begleitet wird das von der Musik des Improvisationsmusikers Peter Kowald. All das von 11-13 Uhr im blauen Saal der Börse. An der Kasse sind die Karten für 23 und ermäßigt für 12 Euro zu haben.Weitere Infos auf www.dieboerse-wtal.de. // Urban Art Complex. So nennt sich das Hip-Hop-Freestyle Konzept von einem der erfolgreichsten Tänzer dieser Art: Ben Wichert. Nach der gewonnenen Hiphop-Weltmeisterschaft in Paris 2012 und anderen Erfolgen wie bei der Talentshow „Got to dance“ kommt der künstlerische Leiter der „Hip Hop academy“ Hamburg wieder in seine Jugendheimat Wuppertal. In der Hofaue entstand sein neuestes Projekt „Urban complex art“ nicht nur als Tanzschule, sondern auch als Ort für Theater und Medien. Ihm selbst geht es darum, auch hier in Wuppertal ursprünglichen Hiphop auf diverse Weisen zu vermitteln. Die Chance für Interessierte gibt es am 19. Januar von 12 bis 20 Uhr. Dann findet der Tag der offenen Tür statt und das mit vielen Schnupperkursen rund um Streetdance und weiteren Genres. Ort ist an der Ecke Hofaue/Zollstraße. Weitere Infos www.urbanartcomplex.com.

Das „TalKultur“-Studiogespräch „auf ein Wort...“ mit Schauspielintendant Thomas Braus

Das letzte Drama der Dichterin Else Lasker-Schüler entstand 1940/41 in ihrem Jerusalemer Exil. Es ist voller satirischer Schärfe und übt beissende Kritik an dem Versagen der duetschen Kultur angesichts des Nationalsozialismus. Ein aktueller Text, gerade in der heutigen Zeit, findet Thomas Braus. Zugleich ein sehr anspruchsvolles Bühnenwerk. Eine Art crossover aller Künste von Schauspiel, Tanz, Film und Gesang. Thoams Braus hat daher eine deutsch-israelische Kooperation mit der israelischen Regisseurin Dedi Baron sowie ein Autorenprojekt mit Studierenden der Universität Tel Aviv und Studierenden des Szenisch-Schreibens Lehrgang von John von Düffel an der Berliner Universität der Künste gegründet. Das Drama „ICHundICH“ von ELS wurde erst 1979 in Düsseldorf uraufgeführt. Braus will es nun zum 150.Geburtstag der Wuppertaler Dichterin in ihrer Geburtststadt als installatives und interaktives Raumkonzept in einem dafür angemessenen Rahmen in den Riedel-Hallen zur Aufführung bringen; als ein Festivalerlebnis an 7 Tagen. Ein Termin steht schon fest: Premiere wird am 06. Juli 2019 sein. weitere infos: www.wuppertaler-buehnen.de.

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Thomas Braus ist auch Schauspieler - wie hier - in: "Tagebuch eines Wahnsinnigen". Foto: Uwe Schinkel

Die „TalKultur“-Playlist:


Louis Armstrong - What a wonderful world

Marshmello&Bastille - Happier
Rea Garvey - Kiss me
Capital cities - Safe and sound
Empire of the sun - We are the people
Charlie Puth - Attention
Harry Styles - Sign of the times
Natalie Cole - Straighten up and fly right
The Birds - Turn turn turn

Es moderiert Brigitta Hildebrand.

 
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